Flughafen Stuttgart

Flughafen Stuttgart: Ganzheitliches Energiemanagement und -optimierung

SmartEnergyHub ist eines von zwei Forschungsprojekten, das Ende 2014 im Segment „Energie“ den Zuschlag vom Bundesministerium für Wirtschaft BMWi erhielt. Das Projekt widmet sich der zentralen Frage: Wie können Betreiber kritischer Infrastrukturen ihr Energiemanagement vor dem Hintergrund eines sich rasch wandelnden Energiemarkts optimieren?

Die Antwort gibt eine sensorbasierte Smart-Data-Plattform, die von den beteiligten Technologiepartnern entwickelt wurde. Dafür entwickelten die Partner am Flughafen Stuttgart das existierende Energiemanagementsystem zu einem prognosebasierten Energieoptimierungs- und Steuerungssystem in Echtzeit für alle Energieträger (Strom, Wärme, Kälte, Lüftung, Klima) weiter. Indem Energiemanagementdaten, Wetterprognosen und die Anbindung an externe Marktplätze kombiniert werden, werden Energieeinsparpotenziale erschlossen und der Eigenverbrauch optimiert. Das Forschungsprojekt mit dem Anwendungspartner Flughafen Stuttgart wurde Ende 2017 abgeschlossen.

Flugzeug landet

Intelligente Datendrehscheibe für kostenoptimales Energiemanagement

Seven2one lieferte eine intelligente Datendrehscheibe für Sensordaten aus der Gebäudeleittechnik, dazu Wetter- und Marktdaten. Hier werden neben den Input-Daten für die angebundenen Prognose- und Optimierungsalgorithmen auch die Ergebnisse gespeichert und über eine webbasierte Oberfläche für Experten-Analysen bereitgestellt. Das ermöglicht es den Experten vom Flughafen, das System vorausschauend und kostenoptimal zu steuern.

„Mit wenigen Klicks ließen sich Zeitreihen exportieren, die wir so vorher nicht hatten. Gleiches gilt für die Prognosen und externe Daten wie etwa Wetterdaten. Wenn wir diese haben wollten, mussten wir verschiedene Quellen anzapfen, doch beim „Hub“ hatten wir das alles zentral und komfortabel zur Verfügung“Elias Siehler, verantwortlich für die Versorgungstechnik am Flughafen Stuttgart.

Projekt-Ergebnisse

  • Kostenreduktion durch Lastspitzenmanagement sowie optimierter Verbrauch/Erzeugung mit geplanter Kosteneinsparung von 100.000 Euro/Jahr
  • Prognosebasierte Optimierung und Steuerung von Erzeugung und Verbrauch
  • Einbindung der Energieträger Wärme, Elektrizität (auch PV), Klima, Kälte, Brennstoffe
Logo des Smart Energy Hub

Projekt-Fakten

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