Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG), welches seit Mai 2020 in Kraft ist, enthält neue Vorgaben für das Engpassmanagement im Netz und den Redispatch-Prozess (sog. Redispatch 2.0).

Aus dem Redispatch 2.0 ergeben sich neue Anforderungen für viele Marktakteure, die bis zum 1. Oktober 2021 umzusetzen sind.

Mit maßgeschneiderten Softwarelösungen unterstützen wir Verteilnetzbetreiber, Anlagenbetreiber und Einsatzverantwortliche dabei, die neuen Redispatch-Vorgaben effektiv, konform und fristgerecht umzusetzen.

Redispatch 2.0: Komplettlösung oder Lösungsbaustein? Wählen Sie aus.

Ob End-to-End-Lösung oder Software-Baustein für einzelne Prozesse – wir bieten Netzbetreibern, Einsatzverantwortlichen und Anlagenbetreibern sowie anderen Marktteilnehmern Software und Services für den Redispatch 2.0. Und dies ganz nach Ihren individuellen Anforderungen.

  • Relevante Daten erfassen, integrieren, transformieren und verfügbar machen
  • Daten validieren und auf Plausibilität prüfen sowie Datenänderungen nachverfolgen können
  • Meldelösung in die bestehende IT-Systemlandschaft einbetten

    • interne Kommunikation
    • Datenversand über Schnittstellen an weitere Systeme wie z.B. Engpassanalyse, Handel, Bilanzkreismanagement
  • Prognose für Erzeugung und Last ermitteln und bewerten
  • Berechnung und Angabe der Prognosegüte
  • Weiterleitung an Systeme (wenn vorhanden: Anbindung bestehender Prognosesysteme wie z.B. R, Matlab und weitere Hersteller
  • Daten übermitteln und mit anderen Marktteilnehmer in Echtzeit austauschen sowie abgleichen
  • Stamm- und Bewegungsdaten melden und notwendige Abstimmungsprozesse (VNB-VNB, EIV-VNB, EIV-Provider) durchführen
  • Nahtlose Anbindung über Schnittstellen zu connect+, bestehendem Leitsystem, technischen Anlagensystemen, Marktkommunikation etc.
  • Meldungen, Acknowledgements und Abrufe in gefordertem Format annehmen, verarbeiten und (zurück)senden
  • Technische Plausibilitätskontrolle und Verifikation der Daten
  • Dokumentation, Verarbeitung und Weiterleitung an entsprechender Stelle je nach speziellem Fall (Duldungsfall und Aufforderungsfall) 
  • Ermittlung und Aggregation der Ausfallarbeitsmenge je Anlage oder Marktlokation
  • Implementierung der verschiedenen Berechnungslogiken für die Abrechnungsmodelle (Spitz, Spitz light, pauschal)
  • Berechnung und Prüfung der Ausfallarbeit nach dem Planwert- oder Prognosemodell
  • Ausfallarbeitsmengen zur Bilanzierung automatisiert aggregieren, prüfen und weiterleiten
  • Weitergabe von Fahrplänen und Annahme von Antwortmeldungen
  • rechtzeitige Bilanzierung nach MaBiS-Vorgaben je nach Modell:

    • Bilanzierung ex post auf Basis der berechneten Ausfallarbeit (Prognosemodell)
    • Bilanzierung ex ante auf Basis der ausgetauschten Fahrpläne (Planwertmodell)
  • Empfang und Versand relevanter Daten für die Einleitung des Abrechnungsprozesses
  • Rechnungserstellung für Ausfallarbeiten und Abrufen
Datenmanagement
  • Relevante Daten erfassen, integrieren, transformieren und verfügbar machen
  • Daten validieren und auf Plausibilität prüfen sowie Datenänderungen nachverfolgen können
  • Meldelösung in die bestehende IT-Systemlandschaft einbetten

    • interne Kommunikation
    • Datenversand über Schnittstellen an weitere Systeme wie z.B. Engpassanalyse, Handel, Bilanzkreismanagement
Prognose
  • Prognose für Erzeugung und Last ermitteln und bewerten
  • Berechnung und Angabe der Prognosegüte
  • Weiterleitung an Systeme (wenn vorhanden: Anbindung bestehender Prognosesysteme wie z.B. R, Matlab und weitere Hersteller
Kommunikation
  • Daten übermitteln und mit anderen Marktteilnehmer in Echtzeit austauschen sowie abgleichen
  • Stamm- und Bewegungsdaten melden und notwendige Abstimmungsprozesse (VNB-VNB, EIV-VNB, EIV-Provider) durchführen
  • Nahtlose Anbindung über Schnittstellen zu connect+, bestehendem Leitsystem, technischen Anlagensystemen, Marktkommunikation etc.
Abrufprozess
  • Meldungen, Acknowledgements und Abrufe in gefordertem Format annehmen, verarbeiten und (zurück)senden
  • Technische Plausibilitätskontrolle und Verifikation der Daten
  • Dokumentation, Verarbeitung und Weiterleitung an entsprechender Stelle je nach speziellem Fall (Duldungsfall und Aufforderungsfall) 
Ausfallarbeit
  • Ermittlung und Aggregation der Ausfallarbeitsmenge je Anlage oder Marktlokation
  • Implementierung der verschiedenen Berechnungslogiken für die Abrechnungsmodelle (Spitz, Spitz light, pauschal)
  • Berechnung und Prüfung der Ausfallarbeit nach dem Planwert- oder Prognosemodell
Bilanzierung
  • Ausfallarbeitsmengen zur Bilanzierung automatisiert aggregieren, prüfen und weiterleiten
  • Weitergabe von Fahrplänen und Annahme von Antwortmeldungen
  • rechtzeitige Bilanzierung nach MaBiS-Vorgaben je nach Modell:

    • Bilanzierung ex post auf Basis der berechneten Ausfallarbeit (Prognosemodell)
    • Bilanzierung ex ante auf Basis der ausgetauschten Fahrpläne (Planwertmodell)
Abrechnung
  • Empfang und Versand relevanter Daten für die Einleitung des Abrechnungsprozesses
  • Rechnungserstellung für Ausfallarbeiten und Abrufen

Ihr Mehrwert für den Redispatch 2.0

100% Datenverfügbarkeit

Ihnen stehen alle Daten, die Sie für die Meldungen nach den neuen Redispatch-Vorgaben benötigen, zur Verfügung. Wir erfassen, integrieren und transformieren für Sie alle relevanten Daten – Validierung und Plausibilitätscheck inklusive.

Optimale
Prozesse

Wir wissen, wie wichtig funktionierende und effiziente Prozesse sind. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre (Daten-)Prozesse, optimieren, implementieren und automatisieren sie.

Nahtlose Kommunikation

Für eine nahtlose Integration liefern wir Ihnen die passenden Schnittstellen. Gleichgültig, ob Sie Daten an connect+, andere Markteilnehmer oder weitere Systeme übermitteln bzw. austauschen wollen.

Maßgeschneiderte Lösung

End-to-End-Lösung oder Software-Baustein für einzelne Prozesse? Sie erhalten eine Lösung, die Ihre individuellen Anforderungen passgenau umsetzt und natürlich konform der Vorgaben (NABEG, GLDPM, SOGL) ist.

Häufige Fragen (FAQ) zum Redispatch 2.0

Redispatch-Maßnahmen regeln, wie Kraftwerke eingesetzt werden, um Netzengpässe zu vermeiden. Dies geschieht auf Basis der Lastfluss- oder Netzbelastungsberechnung der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Aktuell wird der Redispatch mit konventionellen Anlagen ab 10 MW durchgeführt.

Neu im Redispatch: EE-, KWK-Anlagen ab 100 kW und fernsteuerbare Anlagen

Mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) tritt ab dem 1. Oktober 2021 ein neues Redispatch-Regime in Kraft (sog. Redispatch 2.0). Hieraus ergeben sich insbesondere für Netzbetreiber und Anlagenbetreiber neue Vorgaben für den Redispatch-Prozess. Demnach erstreckt sich das neue Redispatch-Regime auch auf EE- und KWK-Anlagen ab 100 kW sowie Anlagen, die jederzeit für den Netzbetreiber fernsteuerbar sind.

Nach dem neuen Redispatch-Regime müssen Verteilnetzbetreiber ihre Netze auf die Belastung, die sie erwarten, modellieren und prognostizieren. Dafür sind dedizierte viertelstundenscharfe Prognosen und umfangreiche Netzzustandsanalysen notwendig. Auf Basis der berechneten Daten werden nach der Abstimmung über alle Netzebenen hinweg die Redispatch-Maßnahmen definiert.

Zudem sind Prozessabläufe bei Abrufen, Abrechnung und Bilanzierung anzupassen. Dabei ist es eine besondere Herausforderung, die relevanten Daten zu generieren, zu sammeln, auszutauschen und verfügbar zu machen. Hier müssen Verteilnetzbetreiber neue Kommunikations- und Steuerungsprozesse implementieren.

Redispatch Prozess Verteilnetzbetreiber

Anlagenbetreiber und Einsatzverantwortliche werden je nach Abruf-Modell unterschiedlich stark in den Redispatch eingebunden. Relevante Daten wie anlagenscharfe Erzeugungsprognosen, verfügbaren Flexibilitäten oder Nichtverfügbarkeiten müssen passgenau an den Netzbetreiber übermittelt werden. Unternehmen haben die Wahl zwischen dem sog. Planwertmodell oder Prognosemodell. Die Wahl des Modells bestimmt die Daten, die zur Verfügung gestellt werden müssen, sowie die Bilanzierungs- und Abrechnungsmodaltäten.

Die Verfügbarkeit der relevanten Daten – also beispielsweise Zeitreihen für Prognose, Abrechnung und Bilanzierung oder Stammdaten – sind zentrale Anforderungen im neuen Redispatch-Regime. Über Schnittstellen und Anbindungen können Unternehmen nahtlose Datenprozesse aufbauen. Und wie kann Seven2one unterstützen? Mit ganzheitlichem Ansatz, langjähriger Expertise in Energie und IT und, last but not least, mit prozessorientierten Softwarelösungen nach Maß.

Referenzen in der Energewirtschaft

Warum mit Seven2one am Redispatch 2.0 arbeiten?

Mit rund 20 Jahren Expertise in Energie und IT bieten wir Akteuren in der Energiewirtschaft ein tiefes Verständnis für energiewirtschaftliche Prozesse. Profitieren Sie vom umfangreichen Know-how in der Massendatenverarbeitung und in komplexen Reportingstrukturen. Darüberhinaus bieten wir Ihnen einen Full-Service für jede Lösung an – von der fachlichen Anforderungsanalyse über die Softwareentwicklung bis zum Betrieb.

Wo stehen Sie beim Thema Redispatch 2.0? Sind Sie auf der Suche nach einer Komplettlösung oder fehlt Ihnen die Software für einzelne Prozesse?

Ihr Kontakt Christoph Krusch
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