Flexibilitäten
intelligent steuern und nutzbar machen

Flexibilitätsmanagement

Das Energiesystem der Zukunft wird deutlich dezentraler, kleinteiliger und flexibler. Früher erzeugten zentrale große Kraftwerke den Strom. Heute und zukünftig gibt es viele kleine und dezentrale Anlagen wie Windräder und Photovoltaikanlagen. Viele der Stromkonsumenten – Gewerbe, Industrie, Haushalte – erzeugen zudem selbst Strom und werden zu Produzenten, sogenannte Prosumenten.

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Patrick Hartung

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Verbrauch & Erzeugung intelligent steuern

Als Prosument können Infrastrukturbetreiber, Liegenschaften oder Haushalte gebündelt als Energiezellen auftreten und drängen zusätzlich, neben den klassischen Akteuren, auf den Energiemarkt. In Zukunft wird es immer mehr Elektroautos, Batteriespeicher und intelligente Anlagen und Haustechnik geben, die viel beschriebenen Flexibilitäten. Diese gilt es mit in das Energiesystem zu integrieren, steuerbar und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Durch das intelligente Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch und Transport unter Berücksichtigung des Flexibilitätspotenzials kann das Energiesystem so gesteuert werden, dass Verbrauch und Nachfrage im Einklang und die Netzte stabil sind. Dabei entsteht ein wirtschaftlicher Mehrwert für den Systembetreiber. So funktioniert Flexibilitätsmanagement.

Mit Flexibilität Erlöse generieren

Mit ihrem Flexibilitätsmanagement stellen Energieversorger die Stromversorgung sicher und können ihre EE-Anlagen weiter ausbauen, vermarkten und zusätzliche wirtschaftliche Potenziale erschließen. Auch Industriebetriebe können ihre Flexibilität in der Binnen-Optimierung nutzen oder vermarkten – via Echtzeit-Energiemanagement.

Echtzeit-Energiemanagement

Komplexe Geschäftsmodelle mit intelligenten Lösungen beherrschbar machen

Geschäftsmodelle im Energiemarkt haben trotz ihrer Unterschiede auch viele Gemeinsamkeiten: Hier wachsen Erzeugung, Verteilung und Verbrauch zusammen, um die Balance von Angebot und Nachfrage zu halten. Überall, wo es Möglichkeiten zur Koppelung gibt, sind Schnittstellen gefragt. Und sie bedürfen einer intelligenten IT-Lösung, die die Informationen und Daten steuert und weiterleitet sowie, nicht zuletzt, komplexe Prozesse beherrschbar macht.

Um Informationen für die Beantwortung komplexer Fragestellungen oder für das Angebot smarter Services nutzbar zu machen, müssen zum Beispiel Prognosen, Sensordaten oder Marktpreise aus vielfältigen Quellen integriert, vernetzt und ausgewertet werden – und dies in Echtzeit.

Hier setzen die Lösungen von Seven2one an. Der Output: Aus der Datenflut wird ein optimal aufbereiteter Strom von Handlungsoptionen für den Menschen sowie Steuerungsimpulse für Maschine und Systeme.

Die Lösungen von Seven2one fungieren als die zentrale Datendrehscheibe zwischen Energieerzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher. Oder anders ausgedrückt: Als „digitaler Kern“ sammelt sie Daten aus unterschiedlichen Quellen in Echtzeit ein, bereitet sie auf und stellt sie allen – Mensch, System oder Maschine – zur Verfügung. Wie das konkret aussieht, zeigen wir Ihnen gerne.

Demand Side Management

Aktives Lastmanagement

Durch einen Ausbau der steuerbaren Stromnachfrage (Demand Side Management) und eine Erhöhung der Speicherfähigkeit bei Ihren Kunden können Sie als Energieversorger zusätzliche wirtschaftliche Potenziale erschließen. Dafür müssen die Verbraucher durch Smart Meter digitalisiert und intelligent vernetzt werden. Smart Meter übermitteln Informationen über eingespeiste Erzeugung und Bezug aus dem Netz. Auf Basis dieser Informationen lassen sich das aktuelle Lastverschiebepotenzial, sowie die Fahrpläne ermitteln und die Verbraucher entsprechend steuern.

Smart Grid – Ein Netz, das mitdenkt

Ein Netzbetreiber benötigt Lösungen, um die Kosten für den teuren Netzausbau zu minimieren. Dafür muss das Netz künftig intelligenter werden, um die Energie aus dezentraler Erzeugung und erneuerbaren Energien aufzunehmen und verteilen zu können. Parallel zum Stromnetz entsteht mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien ein Datennetz, welches die Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie koordiniert. Diese Smart Grids sind in der Lage, die Erzeugung vieler dezentraler Einheiten, etwa PV-Anlagen oder Mini-BHKWs, bedarfsgerecht zu steuern.

Projekt Grid Control: Die Ampel im Netz

Im Forschungsprojekt Grid Control entwickelt Seven2one mit Partnern Systeme für eine intelligente Netzsteuerung. Hier wird unter anderem bei einem Verteilnetzbetreiber ein neu entwickeltes Grid Load Management System (GLMS) zur Anwendung kommen. Es soll zum einen die Stromflüsse prognostizieren und zum anderen regeln, von wem und in welcher Höhe die Netze genutzt werden. Wesentlicher Input für die Prognosen sind die Informationen des Vertriebs.

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Virtuelle Kraftwerke - Next Level

Next Level

Während die Spot- und Terminpreise an den Strommärkten eine große wirtschaftliche Herausforderung darstellen, bieten sich an Regelenergiemärkten und bei der Direktvermarktung noch Chancen für flexible Erzeuger und Verbraucher. Mit einem effizienten, marktorientierten Anlagenbetrieb und einer stündlich auf die aktuellen Marktbedingungen abgestimmten Optimierung vermarkten Sie ihre Flexibilitäten, etwa durch dezentrale Erzeugungseinheiten, koordiniert und gewinnbringend.

Im Fokus eines virtuellen Kraftwerks steht generell die Integration dezentraler Erzeugungseinheiten. Ein Pool schaltbarer Lasten oder Speicher kann aber oft eine sinnvolle Ergänzung sein. Flexible Verbraucher lassen sich optimal in ein virtuelles Kraftwerkskonzept integrieren – als Erzeuger mit negativem Vorzeichen. Dies gilt auch für vorhandene und zukünftige Speichertechnologien, die je nach Situation als Einspeiser oder Verbraucher agieren können. Diesen Ansatz verstehen wir als „Virtuelle Kraftwerke – Next Level“.

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Was auch immer Sie vorhaben, wir unterstützen Sie gerne in Ihrem Energie-Business und machen Sie zum Helden der Energiewende. Lassen Sie uns wissen, woran Sie arbeiten. In einem Workshop analysieren wir gemeinsam Ihre Anforderungen. Ein valides Bild über Machbarkeit und Leistungsfähigkeit erhalten Sie in einem gemeinsamen Pilotprojekt.

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