Gesprächssituation im Flur bei Seven2one

SmartEnergyHub: 5. Anwenderkreistreffen im Mitmach-Format

Das Projekt-Ziel: Intelligentes Energiemanagement möglich machen

Im Rahmen des Projektes wird eine Smart-Data-Plattform entwickelt, die sich an den Anforderungen von Betreibern kritischer Infrastrukturen wie Flug- und Seehäfen, Industrie- und Chemieparks sowie Fabriken und Fertigungsanlagen ausrichtet. Im Kern befassen sich die Projektpartner mit der Entwicklung eines Optimierungsmodells, das eine übersichtliche Darstellung von Energieverbrauchund -erzeugung möglich macht. Darauf aufbauend werden Maßnahmen für einen effizienten Einsatz der Energieanlagen entwickelt, um beispielsweise Lastspitzen zu vermeiden oder die Eigenerzeugung besser zu nutzen. Dabei werden die Sensordaten bereits genutzter Infrastruktursysteme, wie von Anlagen zur Stromerzeugung, in die entwickelte Smart-Data-Plattform integriert und mit weiteren Informationen aus dem Energiemanagement sowie mit Wetterprognosedaten angereichert.

Forschen im Mitmach-Format: Potentielle Anwender reden mit

Das Besondere am SmartEnergyHub-Forschungsvorhaben ist die frühzeitige Einbindung potenzieller Anwender. Es finden regelmäßig Anwenderkreistreffen statt, die dem Projektkonsortium einerseits wertvollen Input von Anwenderseite für eine marktgerechte Implementierung liefern. Andererseits können sich potenzielle Kunden unverbindlich über Forschungsergebnisse informieren.

Ein weiterer Fokus: Das Konsortium legt großen Wert darauf, Standards bei der Entwicklung des Hubs miteinzubeziehen, damit eine Vielzahl künftiger Anwender die Projektlösung nutzen können. Auf diese Weise wollen sich die sechs Projektpartner die wirtschaftliche Verwertung des Forschungsvorhabens über die Projektlaufzeit hinaus sichern.

That’s new: Cockpit mit Echtzeit-Daten

Bei dem Anwenderkreistreffen im April präsentierten die Projektpartner die bis dato umgesetzten Anwendungsfälle, u.a. die Daten-Visualisierung in einem webbasierten Cockpit. Verwendet werden hierfür Echtzeit-Daten des Pilotpartners Flughafen Stuttgart GmbH.
Die Partner erweiterten den Hub, sodass zukünftig auch aktuelle Energiemarktpreise in die Analysen miteinbezogen werden können, um die Energiebeschaffung besser zu planen und kostengünstiger zu gestalten.

Seven2one Fokus: Datenqualität und Optimierungs-Workflows

Seven2one demonstrierte die Orchestrierung eines Optimierungslaufs via Webclient. Im Wesentlichen geht es hier um die Verknüpfung, Ausführung und Steuerung des Informationsflusses von der Bereitstellung der Input-Daten über die Integration der Ergebnisse bis hin zur Benachrichtigung der Aktorik für die potenzielle Schaltung optimierter Anlagenfahrpläne – kurz: die Orchestrierung einer automatisierten Optimierung von A bis Z.

In einem weiteren Anwendungsfall zeigte Seven2one Möglichkeiten auf, wie man im SmartEnergyHub mit Fehlern und Lücken in Rohdaten umgehen kann, um die Qualität der Daten zu erhöhen und damit auch belastbare Ergebnisse zu sichern. Denn die Datenqualität hat einen entscheidenden Einfluss auf die Güte und damit Praxistauglichkeit der Prognose- und Optimierungsergebnisse.

Das nächste Anwenderkreis-Treffen ist gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des Projekts und findet am 15.11.2017 am Flughafen Stuttgart statt. Wir freuen uns wieder auf viele engagierte Teilnehmer. Interesse, dabei zu sein? Einfach Mail an marketing@seven2one.de senden oder anrufen +49 721 62714-141.

SmartEnergyHub Anwenderkreistreffen
SmartEnergyHub Anwenderkreistreffen Gruppenbild

von Dr.-Ing. Christoph Schlenzig

Cleverer Ansatz: Betriebskosten durch Optimierung im Querverbund reduzieren

Immer mehr Industrieunternehmen sind auf der Suche nach innovativen Konzepten, mit denen sie die Energiekosten reduzieren und die Energieeffizienz weiter erhöhen können, um die eigene Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen.

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