Datensicherheit

DSGVO: Die Datenschutzgrundverordnung kommt!

Von Christine Herdt

Wie Sie sicherlich wissen, tritt am 25. Mai die neue europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Auch wir als Seven2onen Informationssysteme GmbH gemeinsam mit unserem Datenschutzbeauftragten befassen uns seit geraumer Zeit intensiv mit den neuen Anforderungen und deren Umsetzung.

Wir gehen nach wie vor sehr gewissenhaft mit personenbezogenen Daten sowohl unserer Geschäftspartner als auch unserer Mitarbeiter um. In den kommenden Tagen werden wir unsere Kunden bzgl. des Abschlusses einer Auftragsdatenvereinbarung nach DSGVO direkt anschreiben.

DSGVO
(Bildquelle: Stockwerk-Fotodesign - Fotolia.com)

Um was geht es bei der DSGVO?

Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) (PDF: 458 KB) ersetzt die aus dem Jahr 1995 stammende EU-Datenschutzrichtlinie und soll zeitgemäße Antworten auf die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft geben. Mit einem modernen Datenschutz auf europäischer Ebene will die DS-GVO Lösungen zu Fragen bieten, die sich durch „Big Data“ und neue Techniken oder Arten der Datenverarbeitung wie Profilbildung, Webtracking oder dem Cloud Computing für den Schutz der Privatsphäre stellen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist keine Richtlinie, sondern eine Verordnung. Das heißt: Sie tritt in allen Mitgliedsländern sofort in Kraft, muss nicht wie eine Richtlinie erst in nationales Recht umgesetzt werden. Im Zentrum steht der Schutz personenbezogener Daten. Um zu unterstreichen, welchen Stellenwert die EU diesen Daten zumisst, wurden die Strafen für Verstöße nach Angaben der Süddeutschen Zeitung erheblich nach oben gesetzt. Bei schweren Verstößen können die Datenschutzbehörden demnach Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro verhängen oder aber vier Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens – je nachdem, welcher Betrag höher ausfällt. Bei großen Firmen kann das in die Milliarden gehen.

Wer ist betroffen?

Die Verordnung erfasst jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet. Je sensibler die Daten sind, desto besser müssen sie geschützt werden. Für Gesundheitsdaten etwa gelten daher besonders strenge Regeln. Betroffen sind auch ausländische Unternehmen, wenn sie Daten von EU-Bürgern verarbeiten.

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