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Unsere Heldin: Projektleiterin Anne im Interview

Von Carina Wilfer

Seit April 2018 gehört Anne-Kathrin Blum zu Seven2one und ist nicht mehr weg zu denken. Als Projektleiterin setzt sie erfolgreich Kundenprojekte um und geht als Programmmanagerin den Kundenthemen auf den Grund. Ihr liberales Elternhaus hat die Wirtschaftsingenieurin sehr geprägt und bei ihr schon frühzeitig eine Begeisterung für technische Themen geweckt. Das daraus entstandene Selbstbewusstsein und ihre Begeisterung für die Digitalisierung der Energiewende treiben sie jeden Tag an.

Bevor du zu uns kamst, hast du 5 Jahre bei einem Großkonzern gearbeitet. Was hat dich an der Aufgabe bei Seven2one gereizt?

Ich komme aus dem Energiemarkt und war auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung, die gerne auch in einem neuen Umfeld sein konnte. Meine Hauptziele für meinen nächsten Job waren zum einen, Teil der Digitalisierung der Energiewende zu sein und somit auch die Möglichkeit zu bekommen, in einem digitalen Umfeld zu lernen. Zum anderen, die Energiewende mit voranzutreiben und an einer auf die Zukunft ausgerichteten Technologie zu arbeiten. Und das Ganze in einem innovativen Umfeld.

Portrait von Anne-Kathrin Blum, Seven2one

Auf der Homepage von Seven2one bin ich auf das Stichwort „Demand Side Management“ aufmerksam geworden. Über genau diese Thematik habe ich 2012/2013 meine Masterarbeit an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft verfasst. Da es keine konkrete Stellenausschreibung gab, habe ich mich initiativ beworben und wurde dann sehr zügig zu einem ersten Kennenlerngespräch eingeladen. Ich kannte daher meine „Aufgaben“ vor der Bewerbung nicht. Es war vielmehr das Seven2one-Gesamtpaket, das überzeugte – mit dem sehr positiven Internetauftritt, dem transparenten und sympathischen Bewerbungsprozess und natürlich der Seven2one Mission: „unsere Kunden zu Helden der Energiewende machen“.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Als Projektleiterin von mehreren Kundenprojekten muss ich täglich den Überblick über die entscheidenden Aktivitäten haben und entsprechend steuern. Dafür führe ich Gespräche mit den Kunden und meinen Projektteams. Zudem bin ich dafür verantwortlich, dass wir in Time & Budget liefern und am Ende der Kunde zufrieden ist. Ebenfalls bringe ich mich in unternehmensstrategische Fragestellungen ein. Also daher ein sehr vielseitiger und spannender Job!

Als Frau in einem MINT*-Beruf interessiert uns, was du genau studiert hast und weshalb du dich für diesen Weg entschieden hast?

Weshalb nicht? Zum einen rückte das Thema längst in meiner Schulzeit in den Fokus durch solche Maßnahmen wie „Girls Day“. In der Schule lagen mir zudem eher die logischen Fächer, wie Mathe und Physik. Deshalb lag es für mich nahe, etwas Technisches zu studieren. Ich habe mich dann für Wirtschaftsingenieurwesen im Bachelor- und Master-Studiengang an der Hochschule in Karlsruhe entschieden.

Und zum anderen bin ich nicht mit einer Unterscheidung von Männer- und Frauenberufen aufgewachsen. Ich komme aus einer technisch geprägten Familie, in der nie hinterfragt wurde, warum ein Mädchen nicht Ingenieurin sein sollte. Ganz im Gegenteil, hier hat mich mein Vater entscheidend geprägt:

Er hat mir mit 17 Jahren ein altes Auto gekauft und gesagt, dass ich das geschenkt bekomme, wenn ich das mit seiner Hilfe alleine richte. Er meinte, sowas sollte man können: Rost entfernen, Radlager, Ölwechsel, Cabriodach neu beziehen, Hohlraumversiegeln, auf dem Schrottplatz nach guten Autoteilen suchen, ausbauen und in mein Auto einbauen. Er hat mir das Vertrauen und Selbstbewusstsein vermittelt, dass „Mädchen“ sowas können sollten und auch können.

Fauen in MINT-Studienfächern
Quelle: www.komm-mach-mint.de

Hattest du in deiner Berufstätigkeit schon mit Vorurteilen zu kämpfen?

Klar! Die Vorstellung, Frauen hätten von Technik keine Ahnung, hält sich hartnäckig.

Warum sollten Frauen eine Karriere in MINT-Berufen anstreben und wie könnte man es schaffen, mehr Mädchen/Frauen für MINT-Berufe zu begeistern?

Ich finde die Frage überflüssig, aber sie zeigt, dass noch immer Diskussionsbedarf beim Thema Gleichberechtigung und Rollenverständnis besteht. Voraussetzung für mehr Frauen in MINT-Berufen ist, in der Erziehung keine Unterscheidung zu machen. Ganz wichtig! Auch Mädchen verstehen Mathe und Physik. Das Stichwort lautet „SELBSTBEWUSSTSEIN“! Ich finde, hier fehlt es an Selbstbewusstsein in der Frauenwelt. Das fängt in der Erziehung zu Hause, in Kindergärten und in Schulen an.

Übrigens ist in anderen Ländern die Quote von Frauen in technischen Berufen deutlich höher als in Deutschland. Wir hinken da in unserer Denkweise stark hinterher. Ich finde Deutschland ist hier extrem altmodisch.

Fehlt es an Vorbildern für Frauen im MINT-Bereich? Hattest du selber ein Vorbild?

Ja, es fehlen Vorbilder. Ich hatte Vorbilder – einige Frauen in meiner Familie haben ihre berufliche Heimat in technischen Berufen gefunden.

Aber noch viel wichtiger ist ein Umdenken der Gesellschaft und vor allem der Unternehmen. Die Unternehmen und deren Unternehmenskultur müssen sich an die Gesellschaft anpassen und nicht umgekehrt. Hier ist Seven2one mit Sicherheit ein Vorreiterunternehmen.

Vielen Dank Anne. Und als Schlussfrage möchten wir noch von dir wissen: Was schätzt du an Seven2one als Arbeitgeber?

Kurz und knackig: Das Thema „Digitalisierung der Energiewende“, extrem kollegiales Umfeld, flexible Arbeitszeiten, arbeitende Mütter und Väter sind so selbstverständlich wie ein Rechner als Arbeitsgerät in einem IT-Unternehmen. Vor allem werden berufstätige Eltern hier als „normal“ angesehen, d.h. Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist kein Thema.

* MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik

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